Couperose / Äderchen

Rosacea und Couperose - Gefäßläsionen
Die Rosacea ist eine Erkrankung der talgdrüsenreichen Hautregionen im Gesicht, die außerordentlich chronisch verläuft. Ohne Behandlung führt sie im Laufe der Zeit zu einer schubartigen Verschlechterung. Deshalb ist eine frühzeitige und konsequente Behandlung mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten sinnvoll und wird von den privaten Krankenversicherungen übernommen. Die Rosacea kommt vor allem in der zweiten Lebenshälfte vor und befällt Männer und Frauen gleich häufig, jedoch läuft sie bei Männern meist intensiver ab.

Oftmals wird Betroffenen zu Unrecht ein übermäßiger Alkoholkonsum vorgeworfen, der jedoch nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht für die Entstehung einer Rosacea verantwortlich ist. Allerdings führen Alkohol, der Verzehr von scharfen Speisen, Kälteexposition aufgrund der angeregten Durchblutung der Hautgefäße meist zu einer Verschlechterung des Hautbildes.

Die Krankheit verläuft in 3 Stadien
I. Erweiterte Äderchen (Teleangiektasien) und Rötungen an den Wangen.
II. Zusätzlich Knötchen und Pusteln bis hin zu entzündlichen Platten.
III. Wucherungen von Talgdrüsen mit Vergröberung des Hautreliefs bis hin zur sog. Knollennase, vor allem bei Männern.

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